Existenzgründung

Bringen Sie Ihre Ideen auf den richtigen Weg.

Am Anfang steht die unternehmerische Idee. Dann folgt die arbeits-, zeit- und ressourcenintensive Umsetzung. Und in 3 von 4 Unternehmensgründungen folgt innerhalb von 2 Jahren die Schließung, oftmals unter gleichzeitiger Erklärung der Insolvenz durch den Unternehmensgründer. Vermeiden Sie Anfängerfehler und nehmen Sie professionelle Unterstützung schon zu Beginn Ihres Unternehmens in Anspruch. Die klassische Gründung besteht darin, dass ein fachlich hoch kompetenter Unternehmer sich entschließt, sich selbständig zu machen. Dabei wird oft unterschätzt, dass die bürokratischen Hürden in Deutschland hoch und die Anforderungen an die Verwaltungskompetenzen nicht mindern anspruchsvoll sind. Schon bei den Grundlagen gilt es, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen um so Geld und Nerven zu schonen. Dabei sind Aspekte zu prüfen wie:

  • Ist das unternehmerische Konzept trag- und finanzierbar?
  • Werden die angebotenen Leistungen nachgefragt, besteht eine grundsätzliche Bereitschaft, für deren Erhalt Geld zu zahlen?
  • Wie erreiche ich die Kunden?
  • Welche verwaltungstechnischen Anforderungen sind zu meistern?
  • Wie lange reichen meine Reserven wenn es nicht gleich mit den Kunden klappt?
  • „Bilanzierung“ oder „Einnahmen – Überschuss – Rechnung“, bin ich buchführungspflichtig?
  • Was mach ich bloß mit der Umsatzsteuer?
  • Gibt es Fördergelder?
  • Was ist mit Angestellten, was kosten Sie, wie macht man eine Lohnabrechnung?
  • Wie sehen korrekte Rechnungen aus?
  • Welche steuerlichen oder amtlichen Meldungen müssen abgegeben werden?
  • Ist meine Tätigkeit erlaubnispflichtig?
  • usw. usw. …

Ist die Entscheidung zur Gründung gefallen, geht es an die Umsetzung. Auch hier werden die Grundlagen über den Erfolg der Unternehmung gelegt. Ziel ist es, unter angemessenen Ressourceneinsatz den ordnungsgemäßen Rahmen für die Tätigkeit zu gewährleisten. Dies fängt bei einfachen organisatorischen Grundlagen an und hört bei der Sicherstellung des Informationsflusses nicht auf. Dazu gehören beispielhaft

  • Organisation des Schriftverkehrs (Vorlagen, Posteingang / -ausgang, Fristenbuch, ….)
  • Sicherstellung turnusmäßiger Aktivitäten (fristgemäße Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen, Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge …)
  • Ausgestaltung und ständige Überprüfung der Liquiditätsplanung
  • Einsatz der richtigen – und vor allem auch preisgünstigen – Software
  • Einrichtung der Finanz- und Lohnbuchhaltung und des Mahnwesens
  • Planung des Ausgleichs von absehbaren Schwankungen im Unternehmensfeld
  • Prüfung von Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Fördergeldern
  • Sicherstellung des Personalbedarfs
  • Gewährleistung des Datenschutzes
  • Gestaltung und Umsetzung des Internetauftritts

Und auch zum Schluss einer unternehmerischen Tätigkeit sind Entscheidungen zu treffen, welche starke Auswirkungen auf die Haftung der Geschäftsführung haben können. Hier muss rechtzeitig eine Exit-Strategie vorbereitet werden um entweder eine angemessene Nachfolgeregelung (ggf. auch Verkauf) zu finden oder im Zweifelsfall eine Insolvenz / Liquidation des Unternehmens durchzuführen ohne den Unternehmer / Geschäftsführer in die Gefahr einer Haftung zu bringen.